Immer wieder kommen Reisende aus ihrem Urlaub zurück und haben Unerfreuliches zu berichten. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir hier einige öfter vorgekommene Fälle beschrieben.

Das man in Italien auf seine Sachen und sein Portmonaie aufpassen muss und das die Gefahr an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und belebten Orten besonders hoch ist, ist allgemein bekannt. Ebenso bekannt dürfte es sein, dass man auf italienischen Autobahnen und Schnellstrassen nicht anhalten oder gar Sachen einkaufen sollte.

Sicherlich kennt auch jeder die Blumenfrauen auf Mallorca, die immer zu mehreren auftreten. Am Ende haben Sie im besten Fall eine Blume und die Ihren Geldbeutel. Auch der Trick mit den überteuerten Fischplatten in verschiedenen Restaurants, ist hinlänglich bekannt. Am besten kaufen Sie sich einen Fisch Ihrer Wahl, denn damit lässt sich nicht (legal) tricksen.

Weniger bekannt, dürfte der Trick mit den Safekarten sein. Sie checken in einem Hotel ein, das zu Ihrer vermeindlichen Sicherheit einen Safe mit einer Identcard auf dem Zimmer hat. Wenn Sie Ihre Wertsachen in den Safe legen, brauchen die Diebe noch nicht einmal danach zu suchen, denn die Karten wurden bereits vor Ihrer Ankunft kopiert und werden dann, wenn Sie das Zimmer verlassen haben, nur noch benutzt.

Einem Bekannten passierte folgendes in Barcelona: Nach der Ankunft am Flughafen holte er sich seinen Mietwagen ab und fuhr Richtung Zentrum. Nach einem Stop an einer Ampel machten Ihn ein paar Mopedfahrer darauf aufmerksam, dass er einen platten Reifen hat. (Das Loch haben die Ihm, als er an der Ampel stand, selbst beigebracht- wie sich im Nachhinein rausstellte)

Er hielt also auf dem Seitenstreifen an, betrachtete sich den Schaden und begann im Kofferraum nach dem Reserve-Reifen zu suchen. Dazu musste er das Gepäck ausladen. Auch die jungen Männer, die ebenfalls angehalten hatten, taten sehr hilfsbereit.(Bis sie das Terrain gesichtet hatten). Dann ging alles sehr schnell. Der folgende Überfall dauerte nur wenige Sekunden. Die Handtasche seiner Frau wurde ihr entrissen, sie stürzte schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ausserdem fehlte seine Geldbörse, die Kamera und der Fotoapparat und sonstige Wertgegenstände, darunter auch die Autoschlüssel seines privaten PKW, der am Flughafen in Deutschland stand, die Wohnungsschlüssel, alle Kreditkarten, die Pässe und die Hausschlüssel von zu Hause. Die Polizei reagierte schnell und informierte die deutschen Kollegen, die dann Haus und Auto überwachten. Diese Banden seien bestens organisiert, hiess es und schon mancher der nach Hause kam fand weder sein Auto noch die Wertgegenstände in seiner Wohnung jemals wieder.

Bangkok-Reisende berichten von einer neuen „Verdienstmöglichkeit“ der thailändischen Polizei. Dort werden Touristen am Flughafen mit der Begründung festgenommen, sie hätten in der Duty Free Kette „King Power“ Waren entwendet. Weil der Abflugtermin unaufhaltsam näher rückte, wurde den vermeindlichen Dieben angeboten, gegen Zahlung einer erheblichen „Kaution“ das Land verlassen zu dürfen. Für ihr Geld erhielten sie dann eine gerichtliche Bescheinigung, dass sie unschuldig sind.

Ähnlich erging es einem Dänen, der an der Haltestelle der Bangkoker Hochbahn von einem Sicherheitsbeamten beschuldigt wurde eine Zigarettenkippe weggeworfen zu haben. Die Strafe dafür sollte 10.000,- Baht betragen. Der Däne, übrigens ein Nichtraucher, handelte die Strafe auf 2000,- Baht runter, bezahlte und durfte gehen.

Einen letzten Tipp für Australien Reisende haben wir noch: meiden Sie wenn möglich die Wechselstuben und den Geldwechsel an Flughäfen. Der Grund: in den Wechselstuben bekommen Sie mindestens 10 % weniger ausbezahlt an den Flughäfen sind es mindestens 15 %. Wenn Sie aber Bargeld mit der Kreditkarte aus einem Automaten ziehen oder mit der Kreditkarte bezahlen entfallen diese „Gebühren“.

Wissen Sie von weiteren Fällen? Schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar, damit anderen Reisende gewarnt sind und nicht in die gleiche Falle tappen. Wir sagen dafür schon mal „Herzlichen Dank“ im Namen aller Urlauber.

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